Krankenhaus-Risiko senken: Warum dieser Vitamin-Mangel bei Atemwegsinfekten so gefährlich ist

13. Februar 2026

Eine unzureichende Zufuhr von Vitamin D kann insbesondere in der Erkältungszeit gravierende Folgen für die Gesundheit haben. Studien zeigen, dass ein Vitamin-Mangel das Risiko für Atemwegsinfekte und damit auch die Wahrscheinlichkeit eines Krankenhausaufenthalts deutlich erhöht. Gerade im Winter, wenn die Sonne seltener scheint und viele Menschen weniger Vitamin D produzieren, wird die Gefahr für ernste Erkrankungen wie Bronchitis oder Lungenentzündung größer.

Forschende der Universitäten Surrey, Reading und Oxford haben in ihrer aktuellen Studie herausgefunden, dass eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung das Risiko einer Krankenhauseinweisung aufgrund schwerer Atemwegserkrankungen um bis zu 33 Prozent steigert. Besonders betroffen sind Personen mit einem schweren Mangel, dessen Werte unter 6 ng/ml fallen. Bei einer besseren Versorgung, bei Serumwerten von 30 ng/ml oder mehr, verringert sich das Risiko signifikant.

Wie Vitamin D unser Immunsystem stärkt

Vitamin D spielt eine entscheidende Rolle für das Immunsystem, indem es die Immunantwort gegen Viren und Bakterien reguliert. Ein effizient funktionierendes Immunsystem ist unerlässlich, um sich gegen Erkältungen und grippeähnliche Erkrankungen zu wappnen.

Die Forschung hat gezeigt, dass Vitamin D nicht nur die allgemeine Abwehrkraft des Körpers stärkt, sondern auch spezifisch gegen Atemwegsinfekte wirkt. Die Forschung weist darauf hin, dass bereits kleine Mengen Vitamin D dazu beitragen können, die Schwere von Atemwegserkrankungen zu verringern.

Empfohlene Maßnahmen zur Vorbeugung von Vitamindefiziten

Um das Risiko eines Vitamin-D-Mangels zu senken, wird eine Kombination aus Sonnenlichtexposition und Nahrungsergänzungsmitteln empfohlen. Hier sind einige praktische Tipps:

  • Verbringen Sie regelmäßig Zeit im Freien, besonders an sonnenreichen Wintertagen.
  • Erwägen Sie die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten, insbesondere in den Wintermonaten.
  • Fügen Sie Ihrer Ernährung Lebensmittel hinzu, die reich an Vitamin D sind, wie Fisch, Eier und angereicherte Produkte.
  • Lassen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel regelmäßig überprüfen, insbesondere wenn Sie zu den Risikogruppen gehören.

Risiko für Spezialgruppen

Besonders Risikopatient:innen wie ältere Menschen, Patienten mit chronischen Erkrankungen und solche, die wenig Sonnenlicht abbekommen, sollten besonders auf ihre Vitamin-D-Versorgung achten. Ein Mangel kann schwerwiegende Folgen haben und nicht nur die Anfälligkeit für Infektionen erhöhen, sondern auch die Schwere der Erkrankungen.

Das Risiko steigt, insbesondere bei Personen mit einem Vitamin-D-Spiegel unter 20 ng/ml. Bei einer Frühdiagnose und rechtzeitigen Therapie mit Vitamin D können diese Patienten langfristig vor schweren Erkrankungen geschützt werden.