Depot-Check für den Ruhestand: So sichern Sie Ihr Vermögen rechtzeitig vor der Rente ab

13. Februar 2026

Der Ruhestand steht vor der Tür und viele Deutsche fragen sich, wie sie ihr Vermögen am besten absichern können. Der richtige Depot-Check ist entscheidend, um finanzielle Sicherheit und Stabilität im Alter zu gewährleisten. Wer in den letzten Jahren vor der Rente steht, sollte daher frühzeitig handeln, um die richtigen Schritte zur Vermögenssicherung und Altersvorsorge einzuleiten. Ein gut strukturierter Finanzplan kann dabei helfen, das nötige Kapital für den Ruhestand zu sichern und diese Lebensphase in vollen Zügen genießen zu können.

Warum der Depot-Check so wichtig ist

Rund zwei von drei Deutschen planen, privat für ihr Alter vorzusorgen. In den letzten Berufsjahren kann es sinnvoll sein, von einem thesaurierenden auf einen ausschüttenden Portfolioansatz umzuschwenken. Dies bedeutet, dass statt Gewinne reinvestiert zu werden, Anleger regelmäßig Ausschüttungen erhalten, um ihre Rente aufzustocken. Besonders im Ruhestand sind solche regelmäßigen Erträge wichtig. Die Frage ist: Wann sollte mit der Anpassung des Portfolios begonnen werden?

Optimaler Zeitpunkt für den Depot-Umbau

Experten empfehlen, etwa fünf bis sieben Jahre vor dem Renteneintritt mit dem Umstieg auf ausschüttende Titel zu beginnen. Dieser Zeitraum ermöglicht es, Marktphasen sinnvoll zu nutzen und sich schrittweise an den neuen Cashflow zu gewöhnen. Frühzeitiges Handeln reduziert das Risiko von ungünstigen Kauf- und Verkaufsentscheidungen. Anleger sollten dabei ihren Einnahmebedarf realistisch einschätzen und das bestehende Depot entsprechend analysieren.

Schritte zur Umsetzung des Depot-Checks

Ein präziser Depot-Check umfasst mehrere Schritte:

  • Einnahmebedarf analysieren: Ermitteln Sie, welche monatlichen oder jährlichen Ausschüttungen notwendig sind, um Ihren Lebensunterhalt im Ruhestand zu decken.
  • Depot analysieren: Überprüfen Sie, welche thesaurierenden Fonds und Wertpapiere vorhanden sind und wie diese ersetzt werden können.
  • Neue Anlagen auswählen: Finden Sie passende, ausschüttende Alternativen, die zu Ihrem individuellen Risikomanagement passen.
  • Portfolio schrittweise anpassen: Verkaufen Sie gezielt thesaurierende Titel und investieren Sie die Erlöse in die neuen Wertpapiere.

Risiken und Chancen der Portfolioanpassung

Bei der Umstellung auf ausschüttende Titel müssen Anleger potenzielle steuerliche Auswirkungen in Betracht ziehen. Eine sorgfältige Planung kann helfen, die Kapitalertragsteuer zu minimieren. Zudem sollte die Stabilität der Ausschüttungen regelmäßig überwacht werden, um Anpassungen vorzunehmen. Experten raten dazu, bei der Auswahl von Anlagen auf gut bewertete Unternehmens- oder Staatsanleihen sowie defensive Mischfonds zu setzen, um das Schwankungsrisiko zu reduzieren.

Verlässliche Einnahmequellen im Ruhestand

Wer im Ruhestand auf Ausschüttungen setzen möchte, sollte sich bewusst sein, dass diese von Marktentwicklungen abhängen. Dividenden und Fonds-Ausschüttungen können schwanken, daher ist es ratsam, auch alternative Strategien wie einen Auszahlplan in Betracht zu ziehen. Dabei verkaufen Anleger regelmäßig Anteile aus ihrem Depot, um die finanzielle Flexibilität zu erhöhen.

Langfristige Stabilität und Anpassungsfähigkeit

Im Lauf der Jahre können sich die finanziellen Bedürfnisse ändern. Eine kontinuierliche Überprüfung des Portfolios ist entscheidend, um die finanzielle Freiheit zu sichern. Durch eine Kombination aus ausschüttenden Titeln und strategischen Verkäufen können Anleger sicherstellen, dass sie sowohl von regelmäßigen Einnahmen profitieren als auch flexibel bleiben.