Ein Gärtner verrät, welche Pflanzen deinen Garten vor Überschwemmungen schützen

12. Februar 2026

Die zunehmenden Extremwetterereignisse, die oft mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht werden, stellen Gartenbesitzer vor große Herausforderungen. Überschwemmungen können nicht nur Schäden an Pflanzen verursachen, sondern auch die Struktur des Bodens beeinträchtigen. Eine durchdachte Auswahl von Pflanzen ist entscheidend, um den Garten vor den Folgen von Starkregen zu schützen. Gärtner empfehlen daher, gezielt Arten zu integrieren, die eine hohe Regentoleranz aufweisen und aktiv zur Bodenverbesserung beitragen. Die richtige Kombination aus Pflanzen hilft dabei, den Wasserhaushalt zu regulieren und somit Überschwemmungsschutz zu gewährleisten.

Wasseraufnahme und Pflanzenwahl

Bei der Auswahl der Pflanzen spielt die Wasseraufnahme eine zentrale Rolle. Einige Arten kommen nicht nur mit viel Wasser zurecht, sondern helfen auch, das überschüssige Wasser besser zu absorbieren. Zu den empfohlenen Pflanzen gehören unter anderem:

  • Schilfrohr: Diese robuste Pflanze filtert nicht nur das Wasser, sondern stärkt auch den Boden.
  • Riesen-Bärenklau: Ideal für feuchte Standorte, sorgt für eine schnelle Wasseraufnahme.
  • Japanischer Blutdorn: Neben seiner attraktiven Optik kann diese Pflanze Überschusswasser gut regulieren.

Schnelle Maßnahmen für effektiven Pflanzenschutz

In der Praxis können Gärtner zusätzlich Maßnahmen ergreifen, um den Pflanzenschutz zu verbessern. Hierzu zählt das Anlegen von Sickergruben oder Entwässerungsgräben, die das Wasser gezielt abführen. Außerdem kann das regelmäßige Mulchen des Bodens helfen, die Feuchtigkeit zu speichern und Erosion zu verhindern. Ein gut strukturierter Boden bietet außerdem die besten Voraussetzungen für eine gesunde Pflanzenentwicklung, auch in Zeiten starker Regenfälle.

Die Bedeutung des Bodens für die Gartenpflege

Der Zustand des Bodens beeinflusst nicht nur die Pflanzengesundheit, sondern auch die Fähigkeit, Wasser zu halten und abzuleiten. Ein gut gepflegter Boden, der mit humusreichen Materialien angereichert ist, weist eine bessere Durchlässigkeit auf. Dieser Zustand fördert die Wasseraufnahme und schützt die Pflanzen vor Wassermangel oder Überflutung. Mulchen und Gründüngung sind effektive Methoden, um den Boden zu verbessern und die Widerstandsfähigkeit gegen Wettereinflüsse zu erhöhen.

Langfristige Strategien für den Garten

Um sich dauerhaft gegen die Folgen von Überschwemmungen zu wappnen, empfiehlt es sich, langfristige Strategien umzusetzen. Dazu gehört die Förderung von Biodiversität durch die Pflanzung verschiedenster Arten, die Anpassung an wechselnde Wetterbedingungen und das Erlernen von Techniken des Wassermanagements. Gärtner, die ihren Garten nachhaltig gestalten, sind besser in der Lage, mit den Herausforderungen des Klimawandels umzugehen.